ich bin wieder daheim. Koffer ausgepackt. Der ganz normale Wahnsinn ist zurück. Los geht's.
Zwischen Wanderwegen, Eichhörnchen und Bergen aus Gold.
Servus,
Das Alpha-Hörnchen.
Die Selbstoptimierungsbubble sagt: „Steh um 4 Uhr auf und geh laufen. Das ist Alphamentalität."
Komisch eigentlich. Löwen schlafen den halben Tag. Bären gleich den ganzen Winter.
Weißt du, wer um 4 Uhr früh herumhüpft? Eichhörnchen.
Ich lass das einfach mal so stehen.
Greenlights.
Ich liebe unorthodoxe Lebensläufe. Vielleicht, weil meiner auch mehr wie ein schlecht beschilderter Wanderweg ausschaut als eine Autobahn.
Genau deshalb hat mir auch Greenlights von Matthew McConaughey so gefallen. Ein Haufen absurder Geschichten, Umwege und Entscheidungen, die auf dem Papier oft wenig Sinn ergeben haben. Dass daraus am Ende eine Hollywoodkarriere geworden ist, macht die Sache nur noch absurder.
Und vielleicht ist genau das mein Lieblingsgedanke daran:
Klare Hörempfehlung.
Ein Berg aus Gold — oder doch mehrere?
Ich liebe Wein aus guten Lagen. Ein Stück Boden, das dem Wein etwas mitgibt, das kein anderes kann. Großartige Idee.
Nur macht sie dem Weintrinker oft mehr Arbeit als Freude. Beispiel? Allein im Burgenland gibt es mehrere Goldberge. Einen in Deutschkreutz. Einen in Gols. Einen in Schützen am Gebirge. Gleicher Name am Etikett. Völlig andere Herkunft. Völlig anderer Wein. Unglücklich für etwas, das eigentlich die Einzigartigkeit eines Weines beschreiben soll …
Wie soll sich da jemand auskennen, der einfach nur ein gutes Glas trinken will? Deshalb mein Vorschlag:
Eine Lage am Etikett heißt erstmal nur, dass dieser Weingarten genug Potenzial hat, einzeln abgefüllt zu werden. Schön für ihn. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass dir ein anderer Wein desselben Winzers schmeckt, als ein Wein mit demselben Lagennamen von einem anderen Winzer.
Gaumen über Lagen. Immer.
Das war's für heute. Nächste Woche wieder. Oder nicht.
Schreib mir zurück, ich les jede Antwort.
— Pascal